Was wir für Sie verarbeiten

Wir möchten Ihnen hier einen kleinen Überblick über die Rohmaterialien geben, die wir am häufigsten verarbeiten.

Diese Materialsorten sind auf dem Markt gut zu beschaffen. Es gibt allerdings noch eine Vielzahl von verschiedenen Materiallegierungen, die wir verarbeiten, hier aber nicht alle aufführen können.

Federbandstahl

Beim Federbandstahl kann jedes spätere Produkt bis zu einer durch den Werkstoff bestimmten Spannung (Elastizitätsgrenze) verformt werden, um danach ohne bleibende Verformung elastisch in den Ausgangszustand wieder zurückzukehren.
Quelle: Wikipedia

Werkst.-Nr. 1.4310 ( X10CrNi18-8)

Dieser Chrom-Nickel-legierte Werkstoff (nichtrostend) wird häufig für korrosionsbeständige Teile eingesetzt. Die Kaltverfestigung führt zu einer mehr oder weniger ausgeprägten Magnetisierbarkeit. Die Zugfestigkeiten befinden sich im Bereich von 1100 - 1900 N/mm² (je nach Charge). Wir verarbeiten diesen Werkstoff in einer Dicke von 0,01 - 3,0 mm. Nach der Umformung zur Feder kann die Festigkeit durch eine Wärmebehandlung weiter erhöht werden
(in begrenztem Umfang). Die Wärmebehandlung beseitigt auch die von der Umformung zur Feder herrührenden Verarbeitungsspannungen.
Quelle: Wikipedia und Stahl Becker

Werkst.-Nr. C75S + QT ( früher CK 75 HAP)  / C100S + QT ( früher CK 101 HAP)

Dieser Werkstoff (rostend) wird im gehärteten und angelassenen Zustand weiterverarbeitet. Die Zugfestigkeiten befinden sich im Bereich von 1100 - 1900 N/mm² (je nach Charge). Wir verarbeiten diesen Werkstoff in einer Dicke von 0,03 - 2,0 mm. Dieser Werkstoff ist sehr gut geeignet für hoch beanspruchte Federn, die nicht korrosionsbeständig sein müssen. Dieser Werkstoff ist magnetisch.
Quelle: Wikipedia

Edelstahl rostfrei

Edelstahl rostfrei ist eine Bezeichnung für legierte oder unlegierte Stähle mit besonderem Reinheitsgrad. Dieser Stahl ist bekannt für eine Gruppe von korrosions- und säurebeständigen Stahlsorten. Nichtrostender („rostfreier“) Stahl zeichnet sich durch einen Anteil von mehr als 10,5% Chrom aus, der im austenitischen oder ferritischen Mischkristall gelöst sein muss. Durch diesen hohen Chromanteil bildet sich eine schützende und dichte Passivschicht aus Chromoxid an der Werkstoffoberfläche aus.

Werkst.-Nr. 1.4301 ( X5CrNi18-10)

Bei dem 1.4301 (V2A) handelt es sich um einen relativ weichen, nickelhaltigen, nicht ferromagnetischen Austenit-Stahl. Dieser Stahl ist wegen seines niedrigen Kohlenstoffgehaltes nach dem Schweißen bei Blechstärken bis 5 mm auch ohne nachträgliche Wärmebehandlung interkristallin beständig. Er ist für eine Temperaturbeanspruchung bis 600 Grad Celsius zugelassen. Er ist gegen Wasser, Luftfeuchtigkeit sowie schwache organische und anorganische Säuren beständig. Der Stahl hat eine sehr gute Polierfähigkeit und eine besonders gute Verformbarkeit.

Werkst.-Nr. 1.4541 ( X6CrNiTi 18-10)

Dieser Werkstoff besitzt eine hervorragende Beständigkeit gegenüber einer Vielzahl von aggressiven Medien. Nach allen bekannten Schweißverfahren gut schweißbar. Er ist mit Titan legiert und deshalb kornzerfallsbeständig gemäß EN ISO 3651. Der Werkstoff zeichnet sich dadurch aus, dass er sich bei Überbelastung plastisch verformt, bevor er bricht.

Werkst.-Nr. 1.4571 ( X6CrNi MoTi 17-12-2)

Für den Einsatz in Gegenwart chloridhaltiger Medien wird häufig der Werkstoff 1.4571 (V4A) eingesetzt. Er besitzt im Gegensatz zum 1.4301 durch seinen Anteil von 2% Molybdän eine erhöhte Beständigkeit gegen Chloride. Die erhöhte Beständigkeit gegen Korrosion und Lochfraß prädestiniert diese Stähle für den Einsatz vor allem in Bereichen, die ständig mit Salzwasser in Berührung kommen. Er ist nach allen bekannten Schweißverfahren gut schweißbar. Eine Wärmebehandlung nach dem Schweißen ist im Allgemeinen nicht erforderlich.

Quelle: alles Wikipedia

Unlegierter Stahl

Die verwendeten Sorten gehören in die Kategorie der Grundstähle. Sie sind meist niedrig legiert, nicht korrosionsbeständiger und nur teilweise wärmebehandelt. Daraus ergeben sich aber auch nur mäßige Eigenschaften bei einem günstigen Preis. In der Regel haben sie eine Mindestzugfestigkeit von weniger als 500 N/mm².

Werkst.-Nr. S235JR+AR ( früher St 37-2)

Warmgewalzter Baustahl mit einer Streckgrenze von 235 N/mm² bei kleinster Erzeugnisdicke. Baustähle sind schweißbar und können spannungsarm geglüht werden.

Werkst.-Nr. DC 01 (früher St 1203)

Kaltgewalzte Feinbleche sind im kalten Zustand gut umformbar. Des Weiteren sind sie schweißbar und die Oberfläche ist lackierbar. Die Festigkeit befindet sich im Bereich 270-410 N/mm².

Quelle: alles Wikipedia

Nichteisenmetalle

Als Nichteisenmetall werden alle Metalle mit Ausnahme des Eisens bezeichnet sowie Metall-Legierungen in denen Eisen nicht als Hauptelement enthalten ist bzw. der Anteil an Reineisen (Fe) 50% nicht übersteigt. Beispiele hierfür sind Kupfer, Aluminium, Bronze, Messing.
Quelle: Wikipedia

Kupfer (Cu)

Kupfer besitzt, als relativ weiches Metall, eine hervorragende Umformbarkeit, sowohl bei Raumtemperatur wie auch bei hohen Temperaturen. Sauerstofffreies Kupfer ist gut weich- und hartlötbar, außerdem können alle gängigen Formen des Schweißens angewandt werden. Als hervorragender Wärme- und Stromleiter findet es vielseitige Verwendung. Seine elektrische Leitfähigkeit ist mehr als 1½-mal so hoch wie die des Aluminiums und etwa 8-mal so hoch wie die in Stahl. Kupfer ist auch Bestandteil vieler Legierungen wie z. B. Messing (mit Zink), Bronze (mit Zinn) und Neusilber (mit Zink und Nickel).
Quelle: Deutsches Kupferinstitut

Aluminium (Al)

Aluminium ist ein relativ weiches und zähes Metall. Es ist dehnbar und kann durch Auswalzen zu dünnen Folien verarbeitet werden. Sogenannte Aluminiumlegierungen lassen sich auch bei niedrigen Temperaturen gut umformen, biegen, pressen und schmieden. Durch Kaltumformen entstandene Spannungen können durch Weichglühen (bis 250 °C) beseitigt werden. Das reine Leichtmetall Aluminium hat aufgrund einer sich sehr schnell an der Luft bildenden dünnen Oxidschicht ein stumpfes, silbergraues Aussehen. Diese passivierende Oxidschicht macht reines Aluminium sehr korrosionsbeständig.
Quelle: Wikipedia

Federbronze (CuSn6)

CuSn6 zeichnet sich durch eine besonders günstige Kombination von Kaltumformbarkeit, Festigkeit und Härte aus. Sie ist verschleißfest, hat eine sehr gute Korrosionsbeständigkeit und lässt sich gut löten. Aufgrund hoher Festigkeit und guter Federeigenschaften bei guter Bearbeitbarkeit wird CuSn6 für Federn aller Art eingesetzt.
Quelle: Deutsches Kupferinstitut

Messing (CuZn)

Messing ist eine Legierung aus den Metallen Kupfer und Zink. Es ist etwas härter als reines Kupfer, jedoch nicht so hart wie Bronze. Messing wird durch magnetische Felder nicht beeinflusst. Im Gegensatz zu Stahl- und Aluminiumlegierungen ist Messing durch Wärmebehandlung nicht aushärtbar. Die Festigkeit kann nur durch geeignete Legierungswahl und durch mechanische Umformung (Walzen, Schmieden oder Ziehen) in kaltem Zustand gesteuert werden.
Quelle: Deutsches Kupferinstitut und Wikipedia

Schichtblech

Der Einsatz von Zwischenlagen für den Toleranzausgleich bei Baugruppen aus verschiedenen Industriezweigen ist heutzutage weit verbreitet. Diese Zwischenlagen werden aus Schichtblech hergestellt. Diese Bleche bestehen aus zu Tafeln verleimten metallischen Einzelfolien. Die Einzelfolien haben bei unserem Lagerbestand eine Stärke von 0,05 mm. Sie lassen sich später vor Ort mit einem Messer gut abschälen. Als Werkstoff bieten wir Aluminium, Messing, rostfreien Edelstahl und unlegierten Stahl an.
Quelle: Wikipedia

Kunststoffe (PE-HD)

Polyethylen ist ein durch Polymerisation von Ethen hergestellter thermoplastischer Kunststoff. PE-HD (HDPE) besitzt eine hohe Dichte zwischen 0,94 g/cm3 und 0,97 g/cm3, („HD“ steht für „high density“). Ungefärbtes Polyethylen ist milchig-trüb, matt und besitzt eine hohe Beständigkeit gegen Säuren, Laugen und weitere Chemikalien. Die Temperaturbeständigkeit von −85 °C bis +90 °C hängt von der Kristallinität ab.
Quelle: Wikipedia